Burkheimer Feuerberg
Vor 16 bis 18 Millionen Jahren drängte das Magma durch die dünne Kruste an der Schnittstelle von Oberrheingraben und Bonndorfer Graben und türmte sich zu einem stattlichen Gebirge auf, das in der Folgezeit durch Erosion auf seine heutige Größe reduziert wurde. So gesehen trägt der Burkheimer Feuerberg seinen Namen völlig zu Recht. Tatsächlich ist hier der vulkanische Charakter des Kaiserstuhls besonders ausgeprägt. Er verleiht den Weinen eine beeindruckende Struktur und eine sublime, doch stets spürbare Mineralität sowie eine ausgeprägte Länge am Gaumen.
Große Lagen: Haslen und Kesselberg
Das Gewann Haslen – die ehemalige Einzellage Burkheimer Haselberg – ist die höchste Erhebung des Feuerbergs. Auf seinen trockenen, steinigen Böden kultivieren wir unseren besten Weiß- und Grauburgunder. Gelbe Frucht und ausgeprägte Salzigkeit kennzeichnen diese komplexen Weine, die nach Jahren der Reifung erst ihre wahre Größe zeigen.
Die Böden des Kesselbergs, nicht weniger trocken und steinig als die des Haslen, zeigen die dunkelste Vulkanverwitterung auf Burkheimer Gemarkung. An seiner Südseite kultivieren wir in der Falllinie des Hangs unser Spätburgunder Großes Gewächs: kühl, klar strukturiert, rote Frucht, mit lebendiger Säure und feinem Tannin. Ein Wein mit enormem Lagerungspotential.